Herzlich Willkommen!

„Ministrant“ kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „Diener“.
Der Dienst als Ministrant beschränkt sich nicht nur auf die Aufgaben während einer Messe, sondern die Ministranten tragen auch am jährlichen Pfarrfamilienabend oder Tischfasching „Hl. Geist - wie es singt und lacht“ mit ihren Sketchen zum Programm bei. Auch als Sternsinger sind sie aktiv. Ebenso verkaufen sie am Pfarrfest das beliebte Eis oder tragen mit sportlichen Sachen zum Verlauf bei. Am meisten jedoch sind sie als Ministranten im Dienst, wie Sie sie kennen - in der Heiligen Messe. Dabei übernimmt jeder einen Teil des Ministrantendienstes. Als Leuchter, Altardienst, Zeremoniar, Fackel oder Weihrauch gestalten sie die vier Messen in der Woche mit.

Mitglieder: 40

Neue Mitglieder:
Ministrant/-in werden kann jeder und jede nach seiner bzw. ihrer Erstkommunion. Angehende Ministranten/-innen erhalten eine kleine „Ausbildung“. Da wird geübt, was man wann und wie im Gottesdienst tut. Und natürlich gibt es auch wöchentliche Gruppenstunden, in denen zusammen über den Dienst und den Gottesdienst informiert, thematisch gearbeitet, gespielt und auch gegessen wird.

Kontakt:
Andrea Huber
Tel. 08252-81278


Der Dienst als Ministrant beschränkt sich nicht nur auf die Aufgaben während einer Messe, sondern die Ministranten tragen auch am jährlichen Pfarrfamilienabend oder Tischfasching "Hl.Geist - wie es singt und lacht" mit ihren Sketchen zum Programm bei. Auch als Sternsinger sind sie aktiv. Ungefähr 20 Ministranten (von 40), die in fünf Gruppen aufgeteilt werden, ziehen vom 01. - 04. Januar durch die Straßen von Mühlried, Königslachen, Ried und Högenau, wo sie immer freundlich aufgenommen werden. Ebenso verkaufen sie beim Pfarrfest das beliebte Eis oder tragen mit sportlichen Sachen zum Verlauf bei.Am meisten jedoch sind sie als Ministranten im Dienst, wie Sie sie kennen - in der Heiligen Messe. Dabei übernimmt jeder einen Teil des Ministrantendienstes. Als Leuchter, Altardienst, Zeremoniar, Fackel oder Weihrauch gestalten sie die vier Messen in der Woche mit. Wer wann dran ist, erfahren die Ministranten vom Ministrantenplan.


Über 430.000 Kinder und Jugendliche helfen in Deutschland dem Pfarrer als Ministranten
Was haben Jürgen von der Lippe, Franz Müntefering und Jens Lehmann gemeinsam? Sie alle waren früher Messdiener in ihrer Gemeinde. So wie sie, entscheiden sich auch heute noch viele Kinder und Jugendliche dafür, im Gottesdienst zu helfen. Messdiener - auch Ministranten oder Minis genannt –  assistieren dem Priester oder dem Diakon am Altar. Sie halten liturgische Bücher, helfen bei der Gabenbereitung oder schwenken das Weihrauchfass. Nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gibt es laut der aktuellsten Erhebung von 2008/2009 genau 436.228 Ministranten in Deutschland - eine Zahl, die laut DBK seit Jahren konstant ist.


Wie werde ich Ministrant/in?
Ministrant/in werden kann jeder und jede nach seiner bzw. ihrer Erstkommunion. Angehende Ministranten/innen erhalten eine kleine "Ausbildung". Da wird geübt, was man wann und wie im Gottesdienst tut. Allein schon in so ein Dienstgewand hinein zu kommen erfordert ein wenig Übung und Einführung. Und natürlich gibt es auch wöchentliche Gruppenstunden, in denen zusammen über den Dienst und den Gottesdienst informiert, thematisch gearbeitet, gespielt, gegessen wird und auch Ausflüge gemacht werden.
Nach der Erstkommunion beginnen wir die Arbeit mit den neuen Ministranten. Wir freuen uns sehr darauf, dass Mädchen und Jungen der 3. Klassen zu uns kommen, freuen uns aber genauso über ältere Kinder und Jugendliche, die bei den Ministranten mittun wollen.
An die Kommunionkinder wird in der Schule ein Elternbrief verteilt, der einen ersten Treffpunkt nennt; alle anderen Interessierten möchten sich bitte bei dem Pfarrer Robert Skrzypek melden.
Übrigens: "Ministrant" kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie "Diener, Helfer". So sind die "Minister" der Regierung eigentlich auch nur die "Diener des Kanzlers/der Kanzlerin".

Seit wann gibt es Ministranten?
Ministranten gibt es schon, seit Gottesdienste gefeiert werden. Bei den Juden war ein ganzer Stamm des Volkes Israel auserwählt, den Dienst bei den Tempelgottesdiensten zu gewährleisten: der Stamm Levi - die Leviten: nur Männer! Im Lukasevangelium lesen wir: "Dann schloss er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich" (Lk 4,20). Das war bei einem Sabbatgottesdienst in Nazareth.
Schon in der jungen Kirche kamen die Apostel zur Erkenntnis: Wir können nicht alles alleine machen; sie wählten 7 Leute (Diakone = Diener), um den Dienst am Tisch zu machen. Als die christliche Gemeinschaft größer wurde und man Kirchen baute, entstanden auch neue Aufgaben. Diese Aufgaben oder Dienste wurden unter den Mitgliedern der Gemeinschaft aufgeteilt.
Später verschwanden verschiedene Aufgaben, die der Ministranten und des Mesners blieben erhalten. Diese Änderungen bewirkten, dass die Aufgaben, die früher von vielen verschiedenen Leuten verrichtet, den Ministranten aufgetragen wurden: Dienst am Buch, Gabenbringung, Kerzen, Weihrauch, Tragen des Kreuzes, Kollekte usw. ... Wichtig war aber auch das Erlernen der lateinischen Messtexte, die der Ministrant als Stellvertreter der Pfarrei zusammen mit dem Pfarrer betete.
Durch das 2. Vatikanische Konzil entstanden oder besser noch, wurden "alte Dienste" neu aufgewertet: Lektor, Kommunionhelfer - der Ministrant aber behält seine speziellen Aufgaben und gehört zum Gottesdienst.