Jesus, Brot des Lebens

Hallo liebe Erstkommunionkinder,
hallo liebe Eltern!

Zur Vorbereitung auf die heutige, fünfte Einheit druckt euch bitte das zweite Mottolied aus:

Das ganze dauert heute ein bisschen. Am besten ihr beginnt nachmittags gegen 15:00 Uhr, dann habt Ihr gutes frisches Brot zum Abendessen! Erst mal geht es los mit der ersten Audio Aufnahme!

Audio 1

Aber jetzt zum Backen: Wir backen heute normales Brot, ein Chiabatta und ungesäuertes Brot. Das ungesäuerte Brot nennt man auch „Mazzen“.


Ihr richtet die beiden Zutaten her und stellt sie nebeneinander: Links Chiabatta und rechts die Mazzen.

Zutaten Ciabatta:

500 g Mehl, (Typ 405 oder 550)

250 ml lauwarmes Wasser

2 EL Olivenöl

1 EL Salz

30 g Hefe


Zutaten Mazzen:

200 g Mehl

100 ml Wasser

3 EL Olivenöl

½ Tl Salz

Schaut euch die Zutaten nebeneinander an, wo ist der Unterschied? Da wir weniger Mazzen backen ist die Mehlmenge bei den Mazzen kleiner. Und sonst?

Richtig: Die Hefe beim Ciabatta: Das ist nur eine ganz kleine Menge, macht aber enorm viel aus, Ihr werdet sehen!


Als erstes bereiten wir den Teig für die Mazzen: alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und mit den Knethaken einen Teig rühren und dann 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Jetzt kommt der Teig für das Ciabatta: Das Mehl in deine größere Schüssel und mit der Faust eine Kuhle in das Mehl drücken.

Die Hefe in die Kuhle bröseln und 3 Esslöffel Wasser zur Hefe. Die Hefe und das Wasser ganz vorsichtig in der Kuhle verrühren, dabei zum Mehl eine Prise Zucker geben.

Das ganze mit einem Tuch zudecken und 5 Minuten stehen lassen.

Die übrigen Zutaten hinzugeben und mit den Knethaken einen Teig rühren.

Dann mit der noch ca. 5 min mit der Hand kneten, bis sich der Teig ganz gleichmäßig weich anfühlt, etwas Mehl auf die Knetfläche geben, damit der Teig nicht festklebt. (Es empfiehlt sich, vorher die Hände zu waschen, man muss aber nicht! Das Brot wird auch was, wenn man sich vorher die Hände nicht wäscht!)

Mehl in die Rührschüssel geben, den Teig zu einer Kugelformen und auf das Mehl in die Schüssel legen, zudecken und eine Stunde gehen lassen (Alle Türen schließen, sonst haut euch der Teig ab, wenn er davongeht!)

Was soll das heißen „Der Teig geht?“ Er geht nicht davon sondern er geht auf: Er wird größer: Jetzt kommt die Hefe ins Spiel: Die Hefe sind winzig kleine Lebewesen, die anfangen das Mehl anzuknabbern und zu verspeisen, und dabei macht die Hefe viele kleine Pupse! Keine Angst, die stinken nicht! Das Gas, das entsteht, macht viele winzig kleine Bläschen und lässt den Teig aufgehen, das dauert ca. eine Stunde: Wenn der Teig doppelt so groß geworden ist, wie er vorher war, dann ist er genug gegangen. Die Bläschen findest Du dann im Brot wieder, die machen das Brot weich.

Während der Teig für das Ciabatta geht backen wir die Mazzen: Den Teig nochmal mit der Hand ca. 5 Minuten kneten und dann in 6 – 8 gleiche Teile teilen.

Wir nehmen ein Teigstück ,machen eine Kugel daraus, drücken sie flach und wälzen ihn zu einem ganz dünnen Fladen, ungefähr so groß wie eine Hand. Alles immer gut einmehlen, damit nichts kleben bleibt!

Diese Fladen in der Pfanne, ohne Fett, backen: Bis sie sich bräunen, dann umdrehen und auf der anderen Seite backen. Während der eine Fladen bäckt, könnt ihr den nächsten immer auswalken.

Fertig! Und guten Appetit!

Weiter gehts mit dem Ciabatta: Schaut mal auf die Uhr, die Stunde müsste nun rum sein. Schaut mal nach dem Teig, der müsste jetzt ungefähr doppelt so groß sein. Wenn nicht, müsst Ihr noch ein bisschen warten

Den Teig aus der Schüssel stürzen und in 2 Hälften teilen. Jede Hälfte zu einem länglichen Laib formen und aufs Backblech legen. Zudecken und nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit hört Ihr euch das Audio 2 an! Und den Ofen auf 220 Grad vorheizen!

Audio 2:

Nach ca. einer halben Stunde, sollte die beiden Brote so aussehen wie im Bild rechts.

Ab in den Ofen damit! Eine halbe Stunde backen. In der Zwischenzeit hört Ihr euch Audio 3 an.

Audio 3:

Nach einer halben Stunde ist es fertig: herausnehmen und abkühlen lassen. Wenn man auf den Boden des Brotes klopft, dann sollte es hohl klingen.

Jetzt duftet es schon wunderbar durchs ganze Haus nach frischem Brot! Bald werden die ersten kommen und probieren wollen! In der Zwischenzeit singen wir nochmal das Mottolied:

Audio Mottolied:

Nach einer halben Stunde ruft Ihr alle zusammen und dann gibt es „Brotzeit“ oder vornehm ausgedrückt ein „Abendmahl“ und das in der Gemeinschaft eurer Familie!